Unterrichtseinheit für den Geographie- und Ethikunterricht in der Mittelstufe (alle Schularten)

Die im Auftrag der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg entwickelte Unterrichtseinheit ist geeignet für die Fächer Ethik und Geographie in der Sekundarstufe I. Schüler*innen werden hierbei angeregt, sich mit der Wahrnehmung von Verantwortung für Tiere auseinanderzusetzen und der Notwendigkeit in diesem Zusammenhang, verlässliche Informationen im Rahmen ethisch begründeter Kaufentscheidungen enizuholen.

Verbraucher:innen in Deutschland wollen beim Einkauf tierischer Lebensmittel wissen, wie die Tiere, von denen ein Produkt stammt, gehalten worden sind. Darauf weisen die Ergebnisse des Ernährungsreports 2023 hin. Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa für diesen Bericht 1.000 Bundesbürger:innen ab 14 Jahren per Telefon zu ihren Ess- und Einkaufsgewohnheiten. Demnach ist 85 Prozent von ihnen sehr wichtig oder wichtig, dass die Verpackungen tierischer Lebensmittel Angaben über die Haltungsbedingungen machen. 65 Prozent gaben sogar an, beim Einkauf auf ein Tierwohllabel zu achten, das Fleisch aus besonders tiergerechter Haltung kennzeichnet. Doch inwieweit können sich Verbraucher:innen auf solche Gütesiegel verlassen? Und was sagen sie überhaupt aus? Diese Fragen stehen im Zentrum des Unterrichtsmaterials „Tierwohl erkaufen“. Das Ziel: Schüler:innen die Grenzen solcher Label bewusst machen. (Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband)

Beiträge auf von Johanna Amthor Doing Geo & Ethics zum Themenfeld

Text: Stefan Applis unter engem Bezug auf Verbraucherzentrale Baden-Württemberg (2024)

Bild: OpenAI (2024)