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ethische Fragen im Unterricht behandeln

„Ethisches Lernen“ fördern

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Für die Lehr-Lern-Aufgabe, innerhalb unterrichtlicher Prozesse „soziale, moralische und demokratische Kompetenzen“ zu fördern, findet sich kein geeigneter Überbegriff, der nicht strittig wäre. Einige Vorschläge lauten „Wertorientiertes Lernen“, „Moralisches Lernen“, „Moralische Urteilsförderung“ – seit einigen Jahren wählt man eher Formulierungen, die die Perspektive der Kompetenz fokussieren wie „Moralische Urteilskompetenz“, „Ethische Urteilskompetenz“, „Demokratiekompetenz“ usw. Allen gemein ist das Fragen nach der Ausbildung bestimmter Befähigungen, sowohl aus der Perspektive des Förderns wie der der inneren Entwicklung, welche dazu beitragen, dass Individuen und Gruppen prokooperative Praktiken, sowohl im Bereich des Urteilens als auch im Bereich des Handelns gegenüber antikooperativen Praktiken vorziehen.

Zu jedem Ansatz finden sich kritische Analysen ebenso wie überzeugende Darstellungen der Potentiale – dasselbe gilt für die vorgeschlagenen Methoden zur Erhebung oder Diagnose der Entwicklung der angestrebten Befähigungen.

Hinter all dem steht eine zentrale Frage, die demokratische Gesellschaften seit jeher beschäftigt: Wie kann es gelingen, die Ansprüche von Freiheit und Gemeinschaft zu moderieren?

In unregelmäßiger Folge erscheinen hier Grundlagenbeiträge zum Feld des „Ethischen Lernens“, ein Oberbegriff, der nicht als geschlossenes Konzept verstanden wird. Die Beiträge sollen zeigen, wie die Potentiale der jeweiligen Ansätze in Lehr-Lernprozesse eingebracht werden können und wo die Grenzen jedes Ansatzes liegen.

Ein Beitrag von Stefan Applis

Ein Beitrag von Liv Brunner

Basics | Werte der politischen Bildung: Denken ohne Geländer

Philosophische Bildung vor dem Hintergrund eines ganzheitlichen Bildungsbegriffes in Abgrenzung von kognitionsorientierten Kompetenzansätzen Der Philosophiedidaktiker Rene Torkler beschäftigt sich in seinem Buch „Philosophische Bildung und politische Urteilskraft“ (zum Blick ins Buch) mit der Rolle der Philosophie für die politische Bildung vor dem Hintergrund von Hanna Arendts […]

Ein Beitrag von Carolin Schmieding

Basics | Zur Kontroverse um das Kontroversitätsgebot – Der Beutelsbacher Konsens

In seinem Beitrag Zur Kontroverse um das Kontroversitätsgebot auf dem Philosophieblog prae|faktisch stellt Johannes Giesinger das politisch-liberale Kriterium als potenzielle Lösung für die Frage vor, was in der Schule direktiv oder kontrovers unterrichtet werden soll: Direktiv meint, dass ein Problem mit seiner Lösung oder eine Frage zusammen mit ihrer Antwort unterrichtet wird. […]

Ein Beitrag von Stefan Applis

Basics | Rassismuskritisch unterrichten – Selbstreflexion (Teil I)

Das digitale Lernportal „Geographie rassismuskritisch unterrichten“ Eine zentrale Forderung der rassismuskritischen Pädagogik lässt sich mit dem Begriff der Selbstreflexion beschreiben. Kein Mensch wird in seiner Identität als „Rassist“ geboren, sondern […]

Ein Beitrag von Anja Farina Krechel

Der Ansatz des transformativen Lernens

Transformatives Lernen als individueller Lernprozess Die Grundgedanken des individuellen, transformativen Lernens wurden vor allem durch den amerikanischen Theoretiker MEZIROW geprägt, der betont, dass bei dieser Form des Lernens die Veränderung […]

Ein Beitrag von Stefan Applis

Ein Beitrag von Stefan Applis

Ein Beitrag von Stefan Applis

Ausgewählte Unterrichtseinheiten (Philosophiedidaktische Konzepte)

#Philovernetzt

Wem glauben? Zum Umgang mit den Urteilen anderer als Wissensquelle

Ein Beitrag zur Bedeutung des Urteils oder der Zeugnisse anderer für die eigene Überzeugungsbildung von „Philovernetzt“ Das Projekt Philovernetzt von Anne Burkhard, Universitätsprofessorin für Philosophiedidaktik und das Fach Werte & […]

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